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Unsere Reisephilosophie

Aktualisiert: 19. März 2023



Wir haben über die Jahre einige Erkenntnisse für uns gewonnen. Diese möchten wir mit euch teilen.


-Warum brennen wir also für Reisen? Was hält also unser Feuer für Reisen am brennen?


Zum einen heißt Reisen für uns, in der Art wie wir es tun, immer neues zu lernen. Wir lernen vorher schon einiges über das Land, indem wir uns über Besonderheiten schlau machen, lesen, Dokus schauen und ein Bisschen die Sprache lernen. Im Land selbst lernen wir dann oft von den Menschen, die dort leben. Von ihrer Mentalität, ihrer Einstellung und ihrer Art Dinge zu tun und Probleme zu lösen. Außerdem verlassen wir auf Reisen oft unsere Komfortzone, wie es so schön heißt. Dadurch lernen wir ganz besonders Dankbarkeit für die Situation in der wir leben und Gelassenheit für das was nicht so klappt, wie wir es uns vorstellen, was unsere Persönlichkeit prägt. Wir versuchen so offen an alles heranzugehen, wie Kinder mit ihrer Naivität an die Welt herangehen. Sie urteilen nicht, denken sich nicht, dass etwas schlecht oder dumm wäre, sie nehmen nur wahr und wollen lernen, wie das so ist. Einer unserer Lieblingssprüche auf Reisen lautet genauso: "Es ist so, wie es ist."


Zum andern ist es uns wichtig, Momente zu sammeln. Wenn dich jemand in einer Arbeitswoche fragt, was du an diesem oder jenem Tag gegessen, gesehen oder gemacht hast, wirst du dich wohl kaum noch daran erinnern. Aber von deiner Reise vor mehreren Jahren könntest du sehr detailliert erzählen. Du hast unvergessliche Erinnerungen gesammelt, was erlebt - im Moment gelebt. Als wir 2018 losfuhren, hatten wir für Einheimische oder andere Reisende kleine Geschenke dabei. Darunter ließen wir Kulis mit dem Zitat "Don't collect things. Collect moments" beschriften. Es ist eine Erinnerung für den Alltag. Letzten Endes ist auch das das einzige, was bleibt: Erinnerungen. Und diese lohnt es sich unserer Meinung nach zu sammeln - wir machen das am liebsten auf Reisen.


Ist das nicht Gefährlich? Risiko und Sicherheit

Zwischen diesen Gegensätzen gilt es für sich persönlich einen Mittelweg zu finden. Wir sind beide nicht sehr ängstliche Personen, aber auch nicht ganz verrückt. Es war und ist uns bewusst, dass immer was passieren kann - provozieren wollen wir es allerdings nicht. So haben sich bei uns einige ungeschriebene Sicherheitsregeln etabliert (ok - jetzt werden sie geschrieben :))

  • Beim wild zelten nicht von der Straße gesehen werden

  • Sich dem Fahrstil der Einheimischen anpassen (fahren nach Vorschrift kann durchaus auch gefährlich sein!)

  • Wetternavigation: Wir fahren nicht durch Stürme oder Starkregen. Entweder wir weichen aus oder sitzen diese aus.

  • Nicht im Dunkeln fahren

  • in Großstädten und Hauptstädten vormittags ankommen

  • Spaziergänge abends nur in sicheren Gegenden

  • Mit einem Jütebeutel statt mit Tasche unterwegs

  • Nicht mit den Einheimischen trinken gehen.

  • keine politischen oder religiösen Äußerungen


- Geld und Ausrüstung: Wenn man nicht so viel Geld für Ausrüstung hat, tun es anfangs z.B. einen normalen Rucksack statt Tankrucksack, unsere ersten Motorradklamotten haben wir auf dem Flohmarkt gekauft, ein Zelt vom Discounter, und so weiter. Auf gar kein Fall das Geld für irgendwelche überteuerten Helme, Stiefel, oder Klamotten ausgeben war anfangs unsere Devise. Warum denn Stiefel kaufen, wir haben ja schon Wanderschuhe. Es ging uns gar nicht darum, die billigsten Sachen zu kaufen, sondern wir waren der Meinung, dass wir die Dinge teilweise gar nicht brauchen. Warum ein Koffer oder ein Tankrucksack kaufen wenn man auch mit einem Rucksack fahren kann. Natürlich waren diese Lösungen nicht die besten, aber so konnten wir mehr Geld fürs Reisen sparen statt für Ausrüstung auszugeben. Später hatte Susi einen Nebenjob bei Polo, was uns durch den Mitarbeiterrabatt zugute kam. So konnten wir auch viel Ausrüstung günstiger besorgen. Auf Dauer hat sich für uns am meisten bewährt, gute Sachen gebraucht zu kaufen. Ihr glaubt gar nicht, wie oft es fast unbenutzte Sachen auf Kleinanzeigen gibt. Wir haben auch gelernt, dass man billiges oft umsonst kauft. z.B. Haben Susis wasserdichte Motorradstiefel nicht mal den ersten Regen auf der Reise nach Norwegen ausgehalten und sie musste die ganze Tour mit Plastiktüte im Stiefel fahren. Mit diesen Erfahrungen sind wir zum Entschluss gekommen, dass man weder die billigsten Sachen kaufen sollte, noch ein Vermögen für das beste ausgeben muss. Wir schauen meist auf Kleinanzeigen nach sehr guten, fast unbenutzten Sachen. So hat Susi z.B. die Daytonastiefel für ein Viertel vom Ladenpreis ergattert und sie sahen aus, wie neu. Die haben viele Reisen (auch die großen 2018 und 2019 gehalten und sind für weitere Abenteuer bereit.

--> Man braucht natürlich Geld für Reisen und Ausrüstung aber kein Vermögen wie man oft vermutet, gute Markensachen findet man unbenutzt oder fast neu im Internet zu Genüge, das machen wir bis heute so.


- Zeit: am Anfang waren wir der Meinung, dass wir am Wochenende schöne Touren machen können, z.B in den Alpen Pässe fahren, oder nach Osterreich rüber oder in den Schwarzwald, oder Bayerischer Wald. Am Wochenende können wir überall hin denn schließlich machen es ja alle anderen auch so. Eine Tour kommt mir in den Sinn: wir wollten mal in den Schwarzwald fahren - von Augsburg schön am Bodensee vorbei bis in den Schwarzwald. Wir sind am Samstag los und es war eine Katastrophe denn es war zu viel Verkehr und am Bodensee entlang war alles dicht. Wir sind spät Abend irgendwo in Schwarzwald angekommen wo wir keinen Plan hatten und mussten im Wald wildzelten denn wir hatten keine Zeit und Kraft noch irgendetwas zu suchen. Am nächsten Tag sind wir direkt Nachhause gefahren und haben uns versprochen dass wir nie mehr für ein Wochenende in den Schwarzwald fahren. Eine andere Geschichte muss ich noch dazu erzählen: als wir im Norwegen waren, haben wir uns ziemlich Stress wegen der Zeit gemacht damit wir die ganze Strecke bis ans Nordkap und es rechtzeitig zurück zur Fähre schaffen. Und weil wir so gestresst unterwegs waren, haben wir uns tatsächlich verrechnet und waren einen Tag früher an der Fähre in Kristiansand als geplant. Zum Glück konnten wir uns den Tag mit einem Bots Ausflug vertreiben. Eine Geschichte noch. Auf unserer ersten längeren Tour im Ausland sollte es bis nach Sizilien runter gehen und zurück. Wir wollten um die 480km am Tag machen, alles ohne Autobahn. Auf dem Weg fragte uns ein ältere Ehepaar mit Wohnwagen, Wie viel Zeit habt ihr denn für die Tour, fünf, sechs Wochen so, oder? Wir sagten, nö, zwölf Tage. Die Tour haben wir zwar geschafft aber wir sind wie Wahnsinnige durch Regen und Wind gefahren und waren überhaupt nicht entspannt.

Was ist aber unsere Erkenntnis bezüglich Zeit zum Reisen? Wir sind zu den Erkenntnis gekommen dass Zeit sehr Wichtig ist um eine Motorradtour genießen zu können. Nach vielen Touren und längeren Reisen sind wir der Meinung, dass wir am Wochenende nicht weit fahren sollten und dass wenn wir uns für eine Tour nicht genug Zeit organisieren können, dann fahren wir gar nicht hin. Ein guter Richtwert hat sich bei uns verfestigt und zwar, wenn wir schon im Zielgebiet sind, dann wollen wir nicht mehr als 100Km am Tag fahren. Damit sind wir am glücklichsten und zufrieden und dort wo wir dieses Regel befolgt haben z.B. in Tadschikistan oder in der Mongolei, haben wir die besten Erinnerungen, dort haben wir richtige Abenteuer erlebt, denn wir haben uns genug Zeit gelassen um es richtig genießen zu können. Dafür braucht man natürlich Zeit, hat man keine Zeit dann fliegt die Welt nur so an uns vorbei. Guter Spruch: Zeit haben wir alle gleich viel.


-Zeit und Geld am Anfang waren wir überzeugt dass alle Motorradreisenden, denen wir im Internet folgten oder von denen wir die tolle Reiseberichte lasen, viel Geld haben mussten um solche tolle Reisen sich leisten zu können. Schließlich sprachen diese nicht offen über diesen finanziellen Aspekt, nur hier und da ein Hinweis, überhaupt spricht man in Deutschland nicht über Geld. Aus dieser Überzeugung heraus, erlaubten wir uns gar keine Gedanken über ähnliche Reisen in ferne Länder, denn viel Geld hatten wir nicht. In meinem Heimatland Rumänien ist das anders. Wenn einer was wissen will, dann fragt er nach. Junge, was verdienst du und wie viel hast du für die Tour ausgegeben? Mit den Jahren haben sich sie Umstände geändert und wir konnten etwas auf die Seite legen. Auch hatten wir immer mehr Reiseerfahrung und trauten uns immer längere und weite Touren zu machen. Das Problem, das sich jetzt herausstellte war, dass wir zwar das Geld zusammengespart hatten aber wir uns nicht mehr Freizeit organisieren konnten als den regulären Urlaub von 30 Tagen, um längere Touren zu machen. Das hatten wir am Anfang nicht auf dem Schirm. Wir waren ja schließlich der Überzeugung, dass das Geld ausschlaggebend für Fernreisen ist. Einige Beispiele möchte ich bringen. Auf dem Pamir Highway in Tadschikistan trafen wir eine junge Motorradfahrerin aus Polen, die kurze Zeit mit uns zusammen fuhr. Bei den vielen Fotopausen die wir machten, erzählte sie uns dass sie die Tour in Zentralasien in vier Wochen fahren will. Natürlich wusste sie nichts von Seven Lake Valley, Wakhan Valley oder geschweige denn von Bartang Valley. Dafür hatte sie überhaupt keine Zeit und gab sich mit dem Pamir Highway zufrieden. Eine Sache ist mir an ihr dennoch aufgefallen. Sie hatte ein gut ausgestattetes BMW Motorrad mit Top Equipment und Ausrüstung, furchtbar teuer im Vergleich zu unseren, aber eine Sache hatte sie nicht, ihr ahnt es: richtig. Zeit. Zeit um diese Wahnsinns-Landschaft und diese besondere Kultur und Menschen zu genießen. Natürlich soll jeder so reisen, wie es ihm gefällt - diese Art ist aber nichts für uns. Später trafen wir in der Mongolei eine Gruppe von sieben Tschechischen Motorradfahrern, die sich ebenfalls vorgenommen haben in vier Wochen eine Mongolei Tour zu machen. Sie haben sich alle Jahre dafür vorbereitet, aber als sie da waren, waren sie voll im Stress, schlecht gelaunt und konnten es sich nicht leisten mit uns einen Tag gemeinsam in die Gobi zu fahren, denn sie hatten wieder die eine Sache nicht: Zeit. In der Türkei hatten wir ein junges Pärchen getroffen, das sich vorgenommen hatte, in drei Monaten die selbe Tour wie wir in sechs Monaten zu fahren, also nur die Hälfte der Zeit. Sie mussten schließlich die Mongolei weglassen und waren hinterher nicht mehr überzeugt, dass das Motorradreisen für sie das Richtige ist. Auch von anderen Reisenden haben wir ähnliche Geschichten gehört.

Was ist die Erkenntnis aus diesen genannten Beispielen? Geld kann man sich genug zusammensparen aber wenn man sich nicht genug Freizeit organisieren kann, sei es aus beruflichen, familiären oder sonstigen Gründen, dann ist alles umsonst. Jeder strengt sich an um viel Geld zu verdienen aber hinterher merkt man, dass das Geld nichts nützt, wenn man sich, um Abenteuer zu erleben, nicht frei nehmen kann. Das ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Geld allein einen nicht glücklich macht. Noch heute fragen uns Leute, wie viel Geld braucht man denn um so eine Reise zu machen wie wir es gemacht haben. Diese Leute sind noch am Anfang und müssen noch lernen. Nur die wenigsten sind weitergekommen und fragen uns, hey, wie habt ihr euch ein halbes Jahr frei nehmen können?

Was ist den wichtiger? Zeit oder Geld? Für uns, beides wichtig, Zeit mindestens genau so wichtig wie Geld und umgekehrt.


Reisemathematik

Um für uns individuell zu beurteilen, ob sich etwas lohnt, betrachten wir immer die zwei genannten Faktoren Zeit und Geld. Um Geld zu verdienen, wenden wir Zeit auf. Dann geben wir wiederum Geld aus, um eine Auszeit zu nehmen oder schöne Zeit auf Reisen zu verbringen. Dabei überlegen wir immer, wie lange wir für das Geld arbeiten müssen und stellen dies dem gegenüber, wie lange uns etwas Freude bereitet. So ergibt sich beispielsweise, dass wir keine großen Kinofans sind, dafür aber nicht wenig Geld für Sprit ausgeben.


-Reisemotorrad darüber kann man aber richtig philosophieren. In Jedem Forum, bei jedem Motorradtreffen, unter jedem Reisevideo und neuerdings immer mehr in den Sozialen Medien, geht es darum, welches Motorrad besser sei und überhaupt welche Marke und mit Beschimpfungen wird nicht gespart. Eine "Teilschuld" an der Debatte haben, unserer Ansicht nach, die Marketing Abteilungen der Motorradhersteller und deren Influencer, die die neuesten Reisemotorräder zur Verfügung gestellt bekommen und die uns weismachen wollen, dass wir nur mit diesen ausgezeichneten Maschinen die Wüsste durchqueren können weil die eine große Reichweite haben oder besonders gute aktive Fahrwerke mit Traktionskontrolle usw. Anders haben wir gar keine Chance in der Wüste, bleiben stecken, erleiden Moped Bruch und müssen ausharren und verdursten elendig. Auch wir wurden oft danach gefragt. Welche Motorräder fahren wir denn und warum diese? Unsere Husqvarnas sind ziemlich unbekannt und das war ein Grund mehr zur Diskussion, warum wir denn diese ungewöhnlichen Motorräder genommen haben und wie wir uns das denn getraut haben und überhaupt was hätten wir gemacht wenn die mitten in der Pampa kaputt gegangen wären? Mag sein, dass uns auch solche Fragen beschäftigt haben und wir auch lang recherchiert haben, aber genau genommen haben wir gar kein Motorrad für eine Weltreise gesucht. Wir haben eine Reiseenduro für Susi gesucht, weil sie die Sitzposition damals auf der Suzuki DR so toll fand und Straßenmaschinen nicht leiden konnte. Als wir länger auf Tour gehen wollten, waren wir überzeugt, dass wir die Motorräder, die wir haben, für die Reise geeignet sind. Was wir damit sagen möchten? Uns kommt es so vor, als ob die Leuten die Wahl des Reisemotorrades, als Lebensentscheidung betrachten. Ja wirklich, als würde man über einen Berufsweg, der das ganze Leben danach prägt, entscheiden. Genau genommen kann man den beruflichen Weg im nachhinein auch ändern. Warum sollte man sich über die Motorradwahl den Kopf dermaßen zerbrechen? Unsere Erkenntnis darüber ist, dass man mit jedem Motorrad reisen kann. Dass man erst ein "richtiges" Motorrad haben muss, um auf Reisen zu gehen, ist keine Ausrede. Roller, Mopped, Mofa, 50ccm, 150ccm, ein Zylinder oder fünf, egal, geht alles, es gibt so viele Beispiele damit.


-Wann holst du dir ein neues Motorrad? Wenn ich (Samu) von unseren Motorradreisen erzähle, dann erwähne ich manchmal, dass meine Maschine schon über 110.000km hat und noch wie eine eins läuft. Das ist für einen Einzylinder ziemlich beeindruckend. Aber dann kommt nicht selten die Frage, wann holst du dir eine neue? Als würde meine schon sehr alt oder ziemlich fertig sein. Dabei ist sie aber weder alt noch abgerockt, also verstehe ich die Frage nicht wirklich. Ich sage immer, gar nicht, denn ich sammle keine Motorräder, ich sammle Reiseerfahrungen. Ich würde gern mehr Reisen. Ja, das Geld würde ich gern für Reisen ausgeben und nicht für irgendwelche neuen Motorräder. Außerdem sind unsere Motorräder top gewartet (im Winter kann man ja nicht so viel fahren 😁) und immer bereit, warum dann eine neue holen?


-Hast du sonst noch Hobbys außer Motorrad? Diese Frage muss ich ehrlich sagen, hat mich überrascht. Ich erzähle nicht aus heiterem Himmel von meinen Motorradreisen und labere nicht die Leute zu mit meinen Geschichten aus unbekannten Ländern. Ich wurde also gefragt und habe einiges von unseren Reisen erzählt und weil ich vielleicht mit viel Enthusiasmus erzählt habe, dachte mein gegenüber dass ich nichts anderes im Kopf habe als Motorradreisen. Das stimmt natürlich nicht. Zwar brennen wir für Reisen aber mittlerweile nicht nur Motorradreisen. Wir sind gern auch zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit unserem Van oder auch mit Rucksack und Kind unterwegs. Wir lesen auch viel, lernen gern neue Dinge wie neue Sprachen oder zu kochen oder basteln, schrauben und tüfteln auch gerne. Was wir aus der Situation gelernt haben ist, dass nicht alle die nachfragen, ehrlich interessiert sind.


Die richtige Balance zwischen Genuss und Abenteuer

Ich habe ja schon erzählt, dass wir am Anfang sehr sparsam waren und möglichst schnell möglichst viele Abenteuer erleben wollten. Geld für Campingplätze ausgeben? Wir doch nicht! Einen Kaffee im schönen Café? Niemals! Restaurant? Wir können doch selber kochen! Hotelzimmer? Wozu haben wir das Zelt!?

Noch heute lachen wir über uns damals. Klar, das waren andere Umstände und es war zu der Zeit einfach so. Heute versuchen wir aber eine Balance zwischen Genuss und Abenteuer zu erreichen. Klar zelten wir super gern wild - aber da, wo es schön ist und wir keine Angst vor wilden Tieren oder Strafen haben müssen. So, wie in der Mongolei zum Beispiel. Aber in Österreich (wegen Strafen), Rumänien (wegen den Bären) oder Armenien wegen Minenfelder, bevorzugen wir stinknormale Campingplatze - und wenn es regnet, dann eben ein Zimmer.

Auch die Sache mit den Cafés und Restaurants sehen wir nicht mehr ganz so eng. Auf unserer Reise durch Zentralasien sowieso nicht, da waren diese ja unglaublich billig. Aber auch, wenn wir in Europa Motorradurlaub machen, gönnen wir uns heute gerne einen Kaffee an einem schönen Ort mit Ausblick z.B.


Bei unseren Reisen steht also weder das "krasse Abenteuer", noch Luxus, noch "möglichst wenig Geld auszugeben" im Vordergrund, sondern möglichst viele schöne Momente zu sammeln.

Natürlich kann jeder eine andere Reisephilosophie haben, die durch seine individuellen Erfahrungen geprägt wurde. Das hier ist nur unsere Sichtweise.



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